Wie Sie durch die richtige Ernährung Pickel vermeiden

Bei der Entstehung von Pickeln spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle. Negative Auswirkungen auf das Hautbild haben dabei nachweislich vor allem Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index (GI). Diese lassen den Blutzuckerspiegel steigen und verursachen so hormonelle Veränderungen, die zu Akne führen können.
Chips, Kuchen, Schokolade oder süße Softdrinks sollten aus diesem Grund besser von der Speisekarte gestrichen werde.

Neben fettigem Essen und Alkohol stehen darüber hinaus seit einiger Zeit vor allem auch Milchprodukte im Verdacht, Hautunreinheiten zu befördern. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass die in der Kuhmilch enthaltenen Hormone Akne verstärken können. Milch, Frischkäse und Quark sollten daher nur in Maßen genossen werden.

Eine hautfreundliche Ernährung bedeutet nicht nur Verzicht.

Denn umgekehrt lässt sich der Einfluss der Ernährung auch positiv nutzen: Eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten und viel Obst und Gemüse unterstützt die Heilung der von Mitessern und Pickeln geplagten Haut natürlich von innen. So enthalten zahlreiche Lebensmittel nützliche Inhaltstoffe, die im Kampf gegen Unreinheiten hilfreich sind.

Zugegriffen werden darf so etwa bei Haferflocken, Hülsenfrüchten, rotem Fleisch und Kürbiskernen: Sie enthalten viel Zink, das besonders gut gegen Entzündungen und Bakterien wirkt. Auch Kiwi, Apfel, Brokkoli und Paprika lassen die Haut dank wundheilungsförderndem Vitamin C strahlen.

Als echtes Allroundtalent kann hier auch das B-Vitamin Biotin gelten, das nicht nur den gesamten Stoffwechsel, sondern insbesondere auch das Zellenwachstum und die Regeneration der Haut anregt. In hoher Konzentration kommt Biotin etwa in Sojaprodukten, Nüssen, Eiern, Spinat oder Champignons vor.

Der Verhornung der Haut wirkt Vitamin A entgegen, das sich zum Beispiel in Papayas, Aprikosen, Honigmelonen und Möhren finden lässt. Es reduziert außerdem die Talgproduktion und verhindert so ein Verstopfen der Poren.

Tomaten, Spargel und Erdbeeren wiederum versorgen den Körper mit Folsäure und sorgen so für einen frischen Teint.

Zu einer sichtbaren Verbesserung des Hautbildes tragen auch die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren bei, die etwa in Olivenöl und Lachs enthalten sind. Ihnen wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.

Wer unreine Haut dauerhaft in den Griff kriegen will, sollte außerdem auch seine Trinkgewohnheiten überprüfen. Drei Liter Wasser oder ungesüßte Kräutertees am Tag helfen dabei, den Körper mit wichtigen Mineralstoffen zu versorgen und gleichzeitig schädliche Giftstoffe auszuspülen.

  • Trinken Sie reichlich natürliches Wasser. Vermeiden Sie Getränke mit (übermäßigem) Zucker-, Fett- oder Alkoholgehalt und verzichten Sie auf Milch.
  • Essen Sie weniger rotes Fleisch und Milchprodukten wie z.B. Käse und Joghurt, da bei der Verdauung proteinreicher Nahrung Abbauprodukte entstehen, die Akne begünstigen.
  • Essen Sie weniger Zucker, da ein Insulinanstieg zu erhöhter Talgproduktion führen kann, was das Wachstum der Akne-Bakterien begünstigen kann.
  • Erhöhen Sie die Aufnahme von Obst und Gemüse, die reich an Ballaststoffen sind, da diese helfen den Körper von Giftstoffen zu befreien, die zu Akne führen können.
  • Ein Mangel an Zink kann auch die Entstehung von Pickeln begünstigen. Eine Person, deren Ernährung arm an Zink ist, leidet wahrscheinlicher an Akne und Mitessern und neigt stärker zu Akne Ausbrüchen auf dem Gesicht und Rücken.
  • mehr Informationen…

Schreiben Sie einen Kommentar